Storytlr – Open Source Lifestreaming Application

Insbesondere der Webworker verfügt mit einiger Wahrscheinlichkeit über Konten bei den namhaftesten Social Media Networks. Die Informationen und Inhalte sind leider ein wenig verstreut, wäre es da nicht angenehm, sie zentral zu präsentieren, sei es nun für Besucher oder für einen selbst?

Die Möglichkeit ist mit Storytlr vorhanden, diese Webanwendung aggregiert die Inhalte aus

  • Delicious, Digg, StumbleUpon
  • Flickr, Picasa
  • Facebook, Twitter
  • Last.fm
  • & weiteren

zu etwas, das die Erfinder in bestem Neusprech Open Source Lifestreaming and Microblogging Application nennen.

Storytlr kommt mit einfach zu überarbeitenden Themes in HTML/CSS und benötigt zur Installation einen Webspace mit PHP und mySQL.

Spannend. Ich werde das mal ausprobieren und mich dann mit einem Erfahrungsbericht melden.

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Die Wiedergeburt

Ich muss es leider zugeben, diese Seite wurde in einer Form vernachlässigt, die man mit „sträflich“ nur sehr unzureichend beschreiben kann. :o)

Ich gelobe Besserung: fortan werden hier wieder Artikel im weiten Feld der Webentwicklung, der Content Management-Systeme und benachbarter Themen erscheinen. Dabei will ich die Bandbreite nicht unbedingt streng einschränken, man wird also nach meinem Gusto auch ganz andere Inhalte hier finden, oder ich werde Dinge vorstellen (physikalische oder virtuelle), die vielleicht für die Leser interessant sind.

Definitiv bleiben sollen Codeschnipsel und Tips zu den verschiedenen Open Source Content Management Systemen, zusätzlich vielleicht die ein oder andere Grafik, das ein oder andere Template und ähnliches; zudem Verweise auf interessante Artikel bei den Kollegen und Kolleginnen im weiten Web.

Wir werden sehen!

Erstmal habe ich dem Blog zum Relaunch ein neues Aussehen verpasst, angelehnt an das Design der „Mutterseite“. Das war einfacher als gedacht, genutzt habe ich dafür das Theme-Framework Thematic, mit dem es auf vergleichsweise einfache und strukturierte Weise möglich ist, Childthemes zu erstellen. Nötig war im Prinzip fast nur noch CSS-Voodoo. Weitere geplante Features und Gimmicks werden nach und nach eingefügt.

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PHP-Template Engine in einer Zeile

Auf der Suche nach brauchbaren Template-Engines für PHP, die ohne zu großen Overhead auskommen und eine brauchbare Performance bieten können, bin ich über ein sehr smartes Stück Code gestolpert, das mit Sicherheit für viele, insbesondere für kleine Anwendungen mehr als ausreicht. Die Template „Engine“ besteht aus einer Zeile:

1
print preg_replace("/\{([^\{]{1,100}?)\}/e","$$1",file_get_contents("template.tpl"));

Die Datei template.tpl sieht wie folgt aus:

1
2
<h1>{header}</h1>
{text}

Im PHP-Script setzt man jetzt die Variablen analog zu den Template-Platzhaltern:

1
2
3
$title="Example page";
$header="My Examples";
$text="See the placeholders replaced?";

Ich gebe zu: Man kann sich darüber streiten, ob man einer Template-Engine (und nichts anderes ist PHP ja im Prinzip) noch eine weitere Template-Engine überstülpen muss… Grundsätzlich ist es aber mindestens aus Gründen der Übersichtlichkeit sinnvoll, Logik und Darstellung zu trennen. Da kann der Einzeiler insbesondere bei kleinen Projekten sehr hilfreich sein, ohne dass man gleich den Dinosaurier Smarty oder ähnliche Vertreter nutzen muss.

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Neues CMS: PIXIE

pixie logoPIXIE tritt an, um das Erstellen von Webseiten mittels eines Content Management Systems (CMS) deutlich zu vereinfachen. Die Open-Source-Lösung aus dem Vereinigten Königreich wirbt mit dem Slogan „PIXIE ist so einfach, dass sogar deine Oma es verwenden könnte!“. Der Satz ist griffig, tatsächlich hege ich Zweifel daran, dass die klassische Oma weiß, welche Versionen von mySQL und PHP auf ihrem Server laufen. Fragt mal die Zypries nach einem Browser… :o)

Tatsächlich bemüht man sich aber bei PIXIE tatsächlich, es dem Nutzer so einfach wie möglich zu machen und legt dennoch auch Wert auf Webstandards und Suchmaschinenfreundlichkeit durch entsprechende URLs.

Weiterhin ist PIXIE selbstverständlich durch Plugins erweiterbar und es existieren Themes, um das Aussehen aufzupeppen. Das sieht wirklich gut aus.

Weitere Details und auch eine Demo-Installation finden sich auf der PIXIE-Webseite.

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WordPress-Shortcodes

In WordPress 2.5 wurden sogenannte Shortcodes eingeführt. Das sind Kürzel, die es erlauben, eine php-Funktion aufzurufen, indem man etwas wie [shortcode] (also einen bestimmten Text in eckigen Klammern) im Artikeltext eingibt. Das kann einem helfen, bei bestimmten immer wieder auftauchenden Aufgaben Zeit zu sparen oder coole Features mit knappem Code einzubauen.

Um einen Shortcode zu erstellen, müssen wir php beherrschen, deswegen an dieser Stelle schonmal eine Entschuldigung an all jene, die das nicht können. WordPress-Installationen besitzen eine Datei namens functions.php. Die öffnen wir und können ihr (wer hätte das gedacht?) Funktionen hinzufügen. Dann tun wir das doch…

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2
3
function newshortcode() {
    return 'Ich bin ein neuer Shortcode!';
}

So eine Datei functions.php gibt es auch noch in jedem Theme (Sollte es zumindest geben. Wenn nicht: Einfach anlegen). In der können wir nun etwas hinzufügen wie:

1
add_shortcode('tescht', 'newshortcode');

Ich definiere hiermit also ein Kürzel, um die Funktion aufzurufen, die soeben erstellt worden ist. Wenn man jetzt im Editor im HTML-Modus Folgendes eingibt:

1
[tescht]

Dann erscheint im Artikel statt des Kürzels [tescht]: Ich bin ein neuer Shortcode!

Man kann auf Anhieb sehen, wie mächtig diese Möglichkeit ist, denn in der ursprünglichen Funktion kann man selbstverständlich alles realisieren, was in php geht.

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WordPress-Admin über SSL

Wenn der eigene Webhoster es erlaubt, sollte man darüber nachdenken, das Verzeichnis wp-admin über SSL aufzurufen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Was ist SSL? Die Wikipedia sagt dazu:

Transport Layer Security (TLS) oder Secure Sockets Layer (SSL) ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet. TLS 1.0, 1.1 und 1.2 sind die standardisierten Weiterentwicklungen von SSL 3.0 (TLS 1.0 steht neu für SSL 3.1). SSL wird also nun unter dem Namen TLS weiterentwickelt. Hier wird die Abkürzung SSL für beide Bezeichnungen verwendet.

Wenn der Webhoster SSL unterstützt, muss man nur der Datei wp-config.php (die befindet sich im Wurzelverzeichnis der WordPress-Installation) eine Zeile hinzufügen:

1
define('FORCE_SSL_ADMIN', true);

Abspeichern und schon wird wp-admin via SSL aufgerufen. Das war ja einfach… :o)

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Typo3: Einem Menüpunkt einen Titel hinzufügen

Ein kurzes Code-Snippet in Typoscript. Man sollte einem Link schon aus Gründen der Barrierefreiheit immer ein title-Attribut verpassen. Das geht auch in Typoscript in der Menü-Definition vergleichsweise einfach, denn es gibt einen Parameter, um entsprechende Daten aus den Seiteneinstellungen einzufügen.

Möchte man beispielsweise den Seiten-Untertitel als title-Attribut einfügen, kann man das wie folgt bewerkstelligen:

?View Code TYPOSCRIPT
1
2
3
4
5
6
1 = TMENU
 1 {
  NO {
   ATagTitle.field = subtitle
 }
}

Analog könnte man selbstverständlich statt „subtitle“ auch „title“ wählen, um den Seitentitel selbst zu verwenden. Das war’s schon.

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Links mit Dateityp-Icons via CSS

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, Links über Javascript kleine Icons hinzuzufügen, die dem Benutzer anzeigen, auf was für einen Dateityp verlinkt wird oder ob es sich um einen internen oder externen Verweis handelt.

Das kann man allerdings auch sehr einfach mit reinem CSS 2.1 realisieren. Wie immer bleibt das Fossil Internet Explorer 6 außen vor, aber das Problem kennt der gestresste Webentwickler ja bereits.

Update: Wie ich inzwischen auf die harte Tour feststellen mußte, beherrscht auch der IE7 kein display:inline-block; Dumm gelaufen.
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