WordPress: Artikel im Frontend bearbeiten mit dem Plugin „Front-end Editor“

Ich hatte mich immer wieder darüber geärgert, dass ich erst umständlich den RichText-Editor in WordPress aufrufen muss, um kleinere Änderungen an WordPress-Artikeln vorzunehmen, beispielsweise zur Korrektur von Tipp- oder Flüchtigkeitsfehlern. Nun ahnte ich bereits, dass es Frontend-Editoren gibt, aber gerade habe ich eine Auswahl gesichtet und dann – endlich – einen davon installiert. Ich hätte es schon lange so einfach haben können …

Scribus und Jotschis Plugin trägt den simplen Namen „Front-end Editor„. Der besondere Charme daran ist, dass es den Aloha-Editor verwendet, der es ermöglicht, in fast beliebigen Webseiten Änderungen vorzunehmen.

Nach der installation sieht man im Frontend links neben der Mausposition einen Edit-Button, der immer dann auftaucht, wenn man sich über einem editierbaren Inhalt befindet. Das kann der Titel des Artikels sein, aber selbstverständlich auch der Text, weiterhin kann man auch Änderungen an Tags und Kategorien sowie weiteren Artikelparametern vornehmen.

Durch die Verwendung des Aloha-Editors editiert man im Artikel, der weiterhin in seinem üblichen durch CSS festgelegten Design angezeigt wird, also echtes WYSIWYG – grandios! Durch die Einblendung der Steuerkonsole des Editors hat man die Möglichkeit, Formatierungen vorzunehmen. Nach Fertigstellen der Änderungen klickt man einfach auf OK – oder auf „Abbrechen“ wenn man es sich anders überlegt hat.

Als Fazit muss man sagen, dass das Plugin Front-end Editor ein unverzichtbares Werkzeug für WordPress-Nutzer darstellt, denn damit ist es schnell und einfach möglich „mal eben“ Änderungen in Artikeln vornehmen zu können, ohne erst den vollständigen Richtext-Editor im Backend aufrufen zu müssen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich ohne das Plugin auskommen konnte, denn es erleichtert die Arbeit mit WordPress immens!

Man findet das Plugin auf WordPress.org

Screenshots von PhantaNews.de von mir, das gezeigte Bild von Terry Prat­chett (2007) von Mo­ro­bo­shi, aus Wi­ki­me­dia Com­mons, CC-BY,

QuickTip: anderer Font im WordPress-Editor

Der ein oder andere mag sich vielleicht für die Textdarstellung im Editor der Blogsoftware WordPress einen anderen als den voreingestellten Zeichensatz wünschen. Das ist einfach gemacht: wie so oft muss man nur ein wenig Code in die functions.php des verwendeten Themes einfügen:

function change_editor_font() {
   echo "";
}
add_action("admin_print_styles", "change_editor_font");

Stylizer – ein fantastischer CSS-Editor

Üblicherweise arbeiten dedizierte CSS-Editoren oder solche in Web-IDEs alle nach einem ähnlichen Prinzip: Man gibt den Code manuell ein und ändert ihn auch so. Auch in sogenannten WYISWYG-Editoren wie Dreamweaver ist die Ansicht in aller Regel neu zu laden, um Änderungen sehen zu können. Weiterhin arbeitet der Webworker aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Firefox-Erweiterung Firebug, um sich den CSS-Code auf einer Webseite ansehen zu können.

Stylizer von der kanadischen Firma Skybound verfolgt einen verblüffend anderen Weg als üblich, der im Prinzip den Firebug-CSS-Ansatz in einen mächtigen Editor verfeinert. Statt eine CSS-Datei gezielt zu öffnen, öffnet man eine Webseite, sei es lokal oder über FTP. Die wird dann im Editor angezeigt, an der rechten Seite werden alle Styles des Stylsheet gelistet und können auf verschiedene Weise manipuliert werden, nicht nur über Direkteingabe von Werten, sondern auch mit Schiebereglern beispielsweise für numerische Parameter.

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